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Weinwissen: Der optimale Weingenuss und was du dafür brauchst

Weinwissen zum Weingenuss

Zum Weinwissen gehören nicht nur Fakten zum Wein selbst. Jemand der sich mit Wein auskennt, sollte auch wissen wie man ihn optimal genießt.
Im Folgenden erläutere ich, was die besten Voraussetzungen für den optimalen Weingenuss sind und welche Bedingungen dies positiv oder negativ beeinflussen können. Zudem schauen wir uns an, wie die Profis ihren Wein verkosten :). Viel Freude beim Lesen!

Guter Wein und das passende Glas

Ob ein Wein als gut erachtet wird, ist eher eine Geschmacks- als eine Preisfrage. Während man aus Erfahrung nicht unbedingt zum Zwei-Euro-Supermarkt-Wein greifen sollte, kann auch ein sündhaft teurer Wein enttäuschen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wähle einen Wein, der dir schmeckt und den du als „gut“ erachtest. Und, auch der Laie weiß: Weißwein im Weißweinglas, Rotwein im Rotweinglas.

Wusstest du, dass alle Weine auf mainvino.de von mir persönlich, und ergänzend von Familie & Freunden, probiert und ausgewählt worden sind? Ich stehe hinter jedem dieser fränkischen Geschmacks-Juwele – da kannst du gar nichts falsch machen!

Sauber und ausgeglichen temperiert

Das Glas sollte sauber sein – ok, das bekommen wir hin oder? Seine Beschaffenheit und die Lagerung sollten die Temperatur des Weins nicht groß beeinflussen – alles klar, verstanden.

Stiel hat Stil

Über den langen Stiel des klassischen Weinglases lässt sich streiten, denn aus einem verschnörkelten Römer-Glas zu trinken hat ebenfalls Charme. Genauso versprüht ein langer Stiel eine gewisse Eleganz und Erhabenheit.

Stichworte zum Weingenuss: Schwenken & Riechen

Der Kenner schwenkt den Wein bevor er daran riecht – das geht am besten in einem gewölbten (bauchigen) Glas – also konsequenterweise in einem Weinglas, das die erforderliche Form mit sich bringt.

Durch das Schwenken wird das Wein-Aroma freigesetzt, so sammelt es sich in der, nach oben schmaler zulaufenden Öffnung. In diesem Moment hängt der Gourmet auch schon das feine Näschen rein und erschnüffelt die Nuancen.

Dabei gilt: Je ausgeprägter die Wölbung des Glases ist, desto kräftiger und vielfältiger entfaltet sich das Wein-Aroma. Diese „Regel“ gilt sowohl für schwere Rot- als auch für leichte Weißweine. Da der Weißwein meist etwas filigranere Aromen hat, werden diese in einem weniger bauchigem Glas besser gehalten. Bekannterweise ist ein Weißweinglas ja etwas schmaler geschnitten als ein Rotweinglas.

Den Wein über die Zunge rollen lassen

Achtung, Lippen bitte spitzen! Während unsereins das Glas schon halb geleert hat (wir Kulturbanausen!) – setzt der Genießer das Glas mit geschürzten Lippen an und lässt ein paar Tropfen über seine Zunge „rollen“.

Beim sogenannten „Rollen“ verfolgt der Kenner die Intention, die volle Geschmacks-Geografie seiner Zunge auszunutzen. Vorne auf der Zunge erschmeckt der Mensch bekanntlich süß, an den Seitenrändern sauer und salzig, und auf dem hinteren Teil bitter. Diese Geschmacks-Karte wird nun ausgereizt und vollendet gleichzeitig den kleinen Balztanz vor dem ersten richtigen Schluck.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Das Glas sollte nie voller gegossen werden, als bis zur weitesten Stelle der bauchigen Öffnung. Dann erst ist der vollendete, optimale Weingenuss mit all seinen Abläufen – Schwenken, Riechen, Schmecken – möglich.

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Prost!
Deine Resi
von mainvino.de

Quelle: https://www.deutscheweine.de